Dein Vadder 2.0
Das Thema “Web 2.0″ habe ich natürlich nicht mit einem Beitrag abgefrühstückt. Beim mentalen Scheißen (sitzen, aber es nur denken) kam mir die tolle Idee, einen kleinen Ratgeber zusammen zu stellen: 6 Argumente, um ein Afterwork-Lounging-Get-together zum Thema “Web 2.0″ in der Schänz aufzuwerten.
- Wie können Firmen Web 2.0 verlangen, wenn sie noch mit Browsern anno 2001 rumsurfen, wo Web 2.0 doch 2006 erfunden wurde? Ist es nicht die Aufgabe eines Dienstleisters, den Kunden diesbezüglich (hierbei den Zeigefinger leicht aggressiv in die Handfläche der anderen stoßen) zu beraten?
- Was kommt nach Web 2.0? Web 3.0 ist doch viel zu unkreativ. Ich wäre für Alpha Web. Allerdings ist die Idee noch voll beta.
- Wenn Facebook und Twitter Web 2.0 sind, was sind dann die Newsgroups und Mailboxes aus dem letzten Jahrtausend? (Wichtig: Kunstpause am Ende des Satzes und anschließend verwegen am Beck’s Lemon sippen)
- Was hast Du eigentlich vor 2006 so internetmäßig gemacht? (Denkphase des Gegenübers nutzen, um neues Bier zu holen)
- Wenn ich jetzt dein Kunde wäre, was würdest Du mir zweinulliges empfehlen, ohne Twitter oder Facebook zu erwähnen? (Bier schon wieder alle?)
- Web 2.0 bedeutet doch nur, dass es ein weiteres Formular gibt, wo man eine unnötige Statusmeldung an sich selbst schicken kann. (Diesen Satz unbedingt sofort twittern!)
Wichtig ist auch, in regelmäßigen Abständen Wörter wie Mashup, API und Microformats rauszuhauen. Hier hilft eine kleine Wichsvorlage.
Zum Schluss bleibt nur noch zu sagen: Toy, toy, toy!
kosmar
hihi. viel erfolg!
21. Dezember 2009 um 21:08
Chris
wie will man das alles schaffen ohne wireframes? hallo? außerdem muss man das ganze dingen auch noch streamlinen!
22. Dezember 2009 um 15:51