Sparen ist eine gute Sache. Von dem Popelgehalt, das man für 80 Stunden Arbeit pro Woche bekommt, legt man gerne 50 Euro monatlich beiseite, um sich dann vielleicht mal zwei Wochen Mallorca (schöne Ecken) leisten zu können. Das am besten Last Minute oder voll geil gespart über eins der siebenhundert Flugportale. Hauptsache billig, ob das Hotel schäbig ist, ist dann Sache des Anwalts.
Mich hat eins noch nie gereizt: Sonderangebote. Schnäppchen. Wie sie alle heißen. Dabei hatte ich nie wirklich viel Geld. Eher so kurz vor Limit, gesunde Armutsgrenze. Dennoch waren mir immer zwei Dinge bewusst: 1. Wer billig kauft, kauft zweimal und 2. hat niemand etwas zu verschenken. Das bedeutet, dass, je niedriger der Preis, desto höher hängt dich der Haken. Auch wenn dir der Verkäufer etwas anderes erzählt: Niemand. Hat. Etwas. Zu. Verschenken.
Nachdem in Stuttgart ein Polizist einer Frau ins Gesicht schlägt, weil sie ihn bat, den Motor abzustellen, habe ich mir gedacht, ein paar schöne Polizeigewaltvideos zusammenzustellen. Just for fun. Sie zu finden ist nicht schwer, da die Menschen nicht nur Partyvideos drehen, sondern auch den Gesetzeshütern (what?) bei ihrer Arbeit über die gepolsterte Schulter schauen. Wenn man alle Videos geschaut hat, bekommt man voll Lust auf zu Hause bleiben.
Aber keine Angst, das ist kein Trend. Da Polizeigewalt nicht verfolgt wird in Deutschland und anderen Ländern, können wir uns auf eine Menge neuer Videos in Kürze freuen. Die Kennzeichnungspflicht würde der ganzen Sache auch nur die Spannung nehmen. Die Bundesligasaison ist im vollen Gange, das Hamburger Derby steht bevor – da ist einiges drin! Aber nun viel Spaß.
Auch wenn das voll mainstreaming ist: New York reizt mich schon. Die USA selber finde ich so interessant wie R’n'B, doch in die eine Stadt will man doch irgendwie. Vielleicht weil es klischeebehaftet heißt, dass New York nicht Amerika ist. Was man auch über Berlin und Deutschland sagt, wobei ich da nur sagen kann: Berlin ist so was von Deutschland, das glaubste gar nicht.
Wie auch immer, ‘The Beat of New York‘ ist ein Imagefilm, der nicht von staatlichen Instituten in Auftrag gegeben wurde. Eher so von coolen Leuten, die Filme für coole Leute machen. Was mir hier besonders gefällt, ist, wie der Drummer Bestandteil des Songs ist. Schön umgesetzt.
Mich kann man mit stumpfen Clubsounds ja selten locken, aber das hier ist ein superber Tanzbrocken par excellence. Geile 90er Rave-Hook und ein schnittiges Arrangement. Dazu ein schönes Video ohne Playbackposershizzle, dafür aber mit steifen Nippeln.