Good Man
Mit Soul kann man mich normalerweise jagen. Zu wenig Bass, scheppernder Sound, dünne Beats. Aber das hier hat Flow und ein sehr schönes Video, wie ich finde. Der Künstler heißt Raphael Saadiq, das Lied “Good Man” und mein Kopf nickt.
Mit Soul kann man mich normalerweise jagen. Zu wenig Bass, scheppernder Sound, dünne Beats. Aber das hier hat Flow und ein sehr schönes Video, wie ich finde. Der Künstler heißt Raphael Saadiq, das Lied “Good Man” und mein Kopf nickt.

Kino: So schön wie Sex am Strand
Wahrscheinlich wurde über Kinos schon so häufig gepoltert, wie Mario Barth Witze über Frauen gerissen hat. Das ist mir aber egal, ich muss das jetzt kompensieren und damit ein für alle Mal abschließen. Ins Kino gehen ist wie Sex am Strand: Man redet sich ein, dass es toll wäre, aber dann nervt doch nur der Sand überall und einsame Strände gibt es auch nicht wie Sand am Meer. Kinos sind der Hass.
Gestern wieder. Dank zwei Kinogutscheinen haben wir uns im Abaton “Black Swan” in OmU angeschaut. Vorweg: Selten einen so schlechten Film gesehen. Oder besser: Zu oft solche schlechten Filme gesehen. Aber der Film ist hier ausnahmsweise Nebensache. Denn die Menschen machen schließlich die Party. Vor allem die, die zu selten auf welchen sind und deshalb ungeübt in sozialen Verhaltensgrundlagen sind.
Damian Marley & Nas sind Distant Relatives und machen zusammen gute Musik. Dass die beiden sich für eine Collab zusammengetan haben, lässt Symbiosen-Bernd im Kreise springen vor Freude. Nas hat einen der dicksten Flows im Hip-Hop und Damian Marley wird seinem Familiennamen gerecht. Hinzu kommt, dass das Video genau so schön ist, wie der Track dazu. Vor allem im Fullscreen-Modus.

Mir war dieser Begriff vorher nicht bekannt, oder ich habe diesen nicht wahrgenommen. Erst als ich mich mit einem Freund über Menschen unterhielt, die mit einer Selbstverständlichkeit den Alltag aussaugen, fiel dieser Terminus. Menschen, die sich darauf konzentrieren, zu funktionieren und ihre Verantwortung bei Schichtbeginn ablegen und zum Feierabend gerne mal beim Pförtner vergessen. Dreiste Menschen, tote Menschen, Menschen ohne Willen.
Was ist passiert? Nichts Neues eigentlich. Die profane Feststellung, dass, je größer eine Firma ist, desto beschissener die Toiletten sind. Im wahrsten Sinne des Wortes. Der Besuch in einer dieser großen Firmen vor einiger Zeit hat dies auch wieder bestätigt. Scheiße auf der Klobrille, Scheiße im Klo, Klopapier überall, nur nicht auf der Rolle. Normale Härte, sagen die einen. Harte Normalität, sage ich.