Alles

Tag: Hamburg

Faster Than The World


Hier Dings, ‘n Kollege vom Kollegen hat ein Video gemacht. Alles schön in Zeitraffer, auch Timelapse in Neudeutsch genannt. Das Schöne daran ist, dass man denkt, dass es irgendwo voll weit weg ist, weil es voll schön ist und so. Dabei entstanden die Aufnahmen im Ruhrpott, Münsterland, Berlin und Hamburg. Letzteres erkennt man am Hafen, DOM und dem Volksparkstadion.

Ich steh’ ja voll auf Zeitraffer, aber dieses Video ist irgendwie noch besser als die anderen. Weiß nicht, warum. Vielleicht weil es so schön auf die Musik geschnitten ist, was auch wieder etwas ist, was ich gerne mag. Es sind aber auch einige Aaaahs und Ooohs dabei, meine Herren. Und wer noch nicht genug hat, kann sich noch ein paar nordamerikanische Städte anschauen.

FASTER THAN THE WORLD bei Vimeo

Schanzenpest


Ins eigene Nest geschissen: Zerstörte Penny-Filiale

Es ist nicht das erste Mal, dass ich mich über das hier angrenzende Schanzenviertel aufrege. Erst waren es die Yuppies, dann die Pinneberger, die Autonomen, dann wieder die Pinneberger und jetzt sind es, mal wieder, die erlebnisorientierten Hartz-IV-Empfänger in spe. Denn jährlich zum Schanzenfest (und zum 1. Mai und manchmal auch einfach so), gibt es was auf die Fresse. Eher gesagt: Erst wird friedlich gefeiert, dann kommen ein paar Hirnamputierte, zünden was an und faseln was von “unser Viertel”. Die Polizei findet das nicht gut und dann gibt es wieder tolle Bilder in der Zeitung.

Von einer politischen Motivation kann schon lange keine Rede mehr sein und deren Viertel ist das erst recht nicht. Die reisen 30-40 Minuten mit der S-Bahn an (oder aus Berlin) und sagen ihren Eltern, dass sie bei einem Freund schlafen. Die sind auch nicht links, sondern sehen das eher als Hobby. Politik ist denen auch eher egal, sind eher so Allesfahrer. Hauptsache man kann mal wieder eine gute Party zerstören.

Weiterlesen »

Support Your Local Dealer

Alles ist vergänglich. Druckerschwärze, Fürze und Kaffeefilter. Leider auch das Fachgeschäft. Das ist, für die jüngeren unter euch, ein Laden, in dem weniger als 300 Mitarbeiter beschäftigt. Schuster, Schreibwaren, Nischenläden – alles Geschäfte, wo man beim zweiten Besuch schon herzlich begrüßt wird und man von Profis beraten wird. Und nicht von Studenten, die bei Media Markt montags Kühlschränke und dienstags Drucker verkaufen.

Man ist heute geradezu gezwungen, bei Ketten und Kaufhäusern einzukaufen. Der letzte kleine Baumarkt bei mir um die Ecke hat schon lange dicht gemacht. Der nächst größere bzw. große (dazwischen gibt es nichts mehr), ist ein gutes Stück entfernt. Mal eben ein paar Schrauben oder Werkzeug kaufen ist da gleich mit einer Busfahrt und einem Fußmarsch verbunden.

Weiterlesen »

Schwarz & Weiss – Rap aus dem Osdorfer Born

Dass Rapper gerne von der Straße kommen und reden, das ist nicht neu. Vor allem in Berlin ist jeder, der “Halt die Fresse!” sagen kann, ein geplagtes Straßenkind wie einst Rob van Winkle. Dass Rapper aber auf die Straße gehen, um ihre CD an ausgewähltes Publikum zu verticken, das war mir neu. Dennoch ein Weg, den viele gehen sollten. Doch mal alles von Anfang an…

Ein lauer Sommerabend, der letzte im Juni diesen Jahres. Ich fuhr mit meinem Fahrrad verbotenerweise über die Promenade an den Landungsbrücken, als mich zwei Jungs armefuchtelnd zum Anhalten brachten. Es waren einige da grad unterwegs, aber selbst als ich schon 50 Meter an denen vorbei gefahren bin, sollte ich es sein, den sie sprechen wollten. Nun gut.

Die beiden Jungs, offensichtlich dem Rap zugewandt, stellten sich sehr höflcih mit Handschlag und Namen vor. Einer von ihnen erzählte schnell und kurz worum es ging, nämlich, dass sie ihre CD persönlich verkaufen wollen, woher sie kommen, worüber sie rappen.

Weiterlesen »

Seite 1 von 4123...»»