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Tag: Hip-Hop

Tyler, The Creator


Bei einem Feierabendjever zeigte mir Gabrealness ein wunderschönes Video. So zart und zerbrechlich, wie eine durch Bodenfrost gefrorene Rose, die durch den Hauch des Schlages einer Elfenwimper in tausend Teile zerspringt. Dazu ein Lied, welches von einem Engel in Sopran gesungen scheint.

Spaß beiseite. Dieser Track, dieses Video ist so morbide, düster und tief, dass selbst der Undertaker für Tickets anstehen muss. Das Video ist nichts für romantische und zartbesaitete Seelchen. Ein herrliches One-Shot-Video, krank und verstörend. Ein glücklicher Zufall, dass mir der Postbote just in diesem Moment meine neuen Kopfhörer geliefert hat.

Distant Relatives


Damian Marley & Nas sind Distant Relatives und machen zusammen gute Musik. Dass die beiden sich für eine Collab zusammengetan haben, lässt Symbiosen-Bernd im Kreise springen vor Freude. Nas hat einen der dicksten Flows im Hip-Hop und Damian Marley wird seinem Familiennamen gerecht. Hinzu kommt, dass das Video genau so schön ist, wie der Track dazu. Vor allem im Fullscreen-Modus.

Distant Relatives “Patience” auf Vimeo

Aggressive Content


Endlich mal wieder Hip-Hop mit einem Loop, einem Beat und einem Flow, den es heute nur noch selten zu hören gibt. Nickelus F wurde vor einem Jahr zu einem der 10 unterbewertesten Rapper gewählt. Nicht ganz unberechtigt, wie ich finde. Und ein bisschen erinnert mich der gute Mann an Nas und CL Smooth.

Nickelus F – Aggressive Content bei Vimeo

Schwarz & Weiss – Rap aus dem Osdorfer Born

Dass Rapper gerne von der Straße kommen und reden, das ist nicht neu. Vor allem in Berlin ist jeder, der “Halt die Fresse!” sagen kann, ein geplagtes Straßenkind wie einst Rob van Winkle. Dass Rapper aber auf die Straße gehen, um ihre CD an ausgewähltes Publikum zu verticken, das war mir neu. Dennoch ein Weg, den viele gehen sollten. Doch mal alles von Anfang an…

Ein lauer Sommerabend, der letzte im Juni diesen Jahres. Ich fuhr mit meinem Fahrrad verbotenerweise über die Promenade an den Landungsbrücken, als mich zwei Jungs armefuchtelnd zum Anhalten brachten. Es waren einige da grad unterwegs, aber selbst als ich schon 50 Meter an denen vorbei gefahren bin, sollte ich es sein, den sie sprechen wollten. Nun gut.

Die beiden Jungs, offensichtlich dem Rap zugewandt, stellten sich sehr höflcih mit Handschlag und Namen vor. Einer von ihnen erzählte schnell und kurz worum es ging, nämlich, dass sie ihre CD persönlich verkaufen wollen, woher sie kommen, worüber sie rappen.

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