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Tag: Irak-Krieg

Ein RT macht noch lange keine Revolution

Was ist eine Revolution heutzutage noch wert, wenn sie morgen schon wieder vergessen ist. Was nützt ein Aufstand, wenn der Grund dafür morgen nur noch halb so schlimm ist. Wichtig ist, dass man jetzt dabei ist und im Chor, besser gesagt im Kanon klagt jammert, boykottiert und petitioniert. Wenn dein Umfeld aber das Kämpfen einstellt, dann gilt auch hier wieder das Gesetz der Herde.

Und was wurde nicht alles angeprangert in der letzten Zeit. Jack Wolfskin, Zensursula, Nestlé und, immernoch aktuell und nicht besser geworden, die Ölpest im Golf von Mexiko. Jeder schrieb Tweets, ersetzte seine Profilfotos durch das schwarze BP-Logo (mittlerweile sehe ich fast keins mehr) und hat Flagge gezeigt. Allerdings nur solange, wie die Medien auch diese Meldungen auf den sichtbaren Bereich ihrer Startseiten packten. Was weiter unten landet, ist eben auch nur bedingt wichtig. Dass das Öl immernoch austritt und mittlerweile auch zwei Helfer ihr Leben verloren haben – geschenkt. Jetzt gucken wir erstmal Fußball.

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Parallelwelt


In diesem Interview erzählen zwei kanadische Kriegsveteranen, was sie nach Spielende für eine Meinung zur Armee entwickelt haben. Erstaunlicherweise keine wirklich gute.

If the government, if Big Brother could be cynical and hard-assed and opportunistic, so could I. And I would fight back with the only weapons I had and that would be my guile and my stealth.
And sneak away.
And not serve.

Das wäre wenigstens mal ein ehrlicher Werbespot für die Armee.

Parallels bei Vimeo