Wie es ist, erwachsen zu sein
Wenn der Rülps nach Jackie-Cola schmeckt und die Augen ein wenig brennen, dann ist das dieser Moment, wo man anders glücklich ist als sonst. Dann, wenn man anderen Menschen beim Zeitvertreib zuschaut und das Wetter einmal nicht so beschissen ist, wie man es sonst immer bemängelt. Dann denkt man darüber nach, wo man heute ist und vor allem wo man einmal war.
Hin und wieder stellt man sich die Frage, was man besser findet: das Heute oder das Damals. Man vergleicht dann, wie unbeschwert es als Kind war, als man noch keine Verantwortung zu tragen hatte und man im Auto einschlafen konnte und trotzdem in seinem Bett schlief. Keine Frage, Kind sein hatte durchaus seine Vorteile.
Ein Gefühl hat mich damals aber begleitet, welches heute noch jede Erinnerung an damals unterstreicht. Das Gefühl von Abhängigkeit. Ich habe sie gehasst, da sie mich stets davon abhielt, mich so zu entwickeln, wie ich es damals für richtig hielt. Denn meine Eltern wussten nicht, was gerade angesagt war und wollte ich mit den Trends mitlaufen, so konnte ich das mal schön vergessen. Mein erstes Skateboard war ein Komplettboard mit rosafarbenen Plastikschrott. Der Kommentar von meiner Mutter: “Das ist doch ein richtiges Profi-Skateboard, oder?” Eine Profi-Panzerfaust wäre schöner gewesen.