Da war ich grad drei Wochen in Kanada und könnte direkt wieder hin. Obwohl es schon mein viertes Mal war, habe ich das Gefühl, nur einen Fliegenschiss gesehen zu haben. British Columbia ist zwar ganz schön, aber das zweitgrößte Land der Welt hat bei weitem noch mehr zu bieten, als schöne Berge und Nadelwälder. Die dünn besiedelten Provinzen sind die, die mich einfach reizen. Oder eine Tour von rechts nach links und Zeitzonen-Bingo spielen.
Meine Mittdreißiger will ich nutzen, um dieses Land ausgiebig zu bereisen. Warum also nicht jetzt schon mal rumspinnen und sich seine Wunschrouten auszusuchen? Drei davon kamen mir als erstes in den Sinn. Anregungen und Erfahrungsberichte nehme ich gerne entgegen.
Halifax – Vancouver, ca. 6200km
Diese Route ist wohl die entspannteste von den dreien und ein Klassiker. Man durchfährt überwiegend flaches Land und befindet sich am dicht besiedelten Streifen zur US-Grenze. Außerdem durchquert man acht der dreizehn Provinzen, sowie fünf Zeitzonen. Die größten Städte Kanadas und die Rocky Mountains gibt es inklusive. Vielleicht könnte man sogar noch einen Abstecher zum Hudson Bay machen.
So schnell sind sie um, die drei Wochen Kanada. Nebst einem 1800km-Trip durch British Columbia nach Alberta und zurück haben wir Freunde besucht, Menschen kennen gelernt und gelernt, dass sich Stinktiere leer pissen, wenn sie gerade von einem Auto tot gefahren wurden. Alles zusammenfassen lässt es sich trotzdem nicht. Man muss dabei gewesen sein, da helfen auch keine Fotos, zudem man eh alle zwei Meter anhalten könnte, um eins zu schießen. Deshalb bin ich froh, dass ich diesmal nicht alleine dort war.
Mark Schatzker ist für Condé Nast in der Welt unterwegs und checkt ein wenig Vancouver out, was dort so geht mit der Stadt an sich und den Meeresfrüchten. Wir sehen hier also ein bißchen City, einen schönen Berg und ein kleines Boot, mit dem man zu einem Markt auf dem Wasser gelangt. Das sieht alles schön aus, kommt mir bekannt und vertraut vor und lässt die Vorfreude noch mehr wachsen.
Das [C] Restaurant kenne ich noch nicht und wird auf jeden Fall mal angetestet. Zudem es direkt am English Bay liegt und man dort nach einem guten Essen voll romantisch und so im Sonnenuntergang am Strand flanieren kann. Freude!