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RAGE AGAINST THE FUCKING MACHINE, MOTHERFUCKER!


Wie viele andere war und bin ich großer RATM-Fan. Irgendwo habe ich auch noch die Mappe mit jedem gesammelten Zeitungsschnipsel, besitze Bootlegs aus Absurdistan, aufgenommen ausm Dixi-Klo. Zwei dieser Tapes kaufte ich auf Klassenreise in London von meinem letzten Taschengeld für umgerechnet 50 Mark. Dafür war der Text von ‘Killing In The Name’ abgedruckt. In Zeiten ohne richtiges Internet so wertvoll wie 12 Stoffies und 10 Leuchtis. Erwähnen kann man auch, dass ich Bass spielen gelernt habe, indem ich alle Songs vom Debüt rausgehört und nachgespielt habe. Der beste Bassunterricht, den ich je hatte.

Dieses Video zeigt den allerersten öffentlichen Auftritt von RATM und drückt mir das Pipi in die Augen. Nicht nur, weil sie die späteren B-Seiten wie ‘Clear The Lane’ und ‘Darkness of Greed’ zocken. Viel geiler ist, dass die Songs alle fast unverändert so auf deren Debüt kamen. Tom Morello gniedelt schon so dermaßen fett und perfekt, wie Timmy C und Brad Wilk zusammen den Rhythmuskuchen backen. Die Leute, die an der Bühne vorbeigehen, wie bei einer Schülerband, die nervt, wussten damals nicht, dass sie auf ewig unwürdig sein werden. Und der Typ, der bei Minute 37 die dümmste Frage der Welt stellt, hört heute wahrscheinlich Nickelback und gruschelt auf StudiVZ seine Schwester.

Episch.

Faster Than The World


Hier Dings, ‘n Kollege vom Kollegen hat ein Video gemacht. Alles schön in Zeitraffer, auch Timelapse in Neudeutsch genannt. Das Schöne daran ist, dass man denkt, dass es irgendwo voll weit weg ist, weil es voll schön ist und so. Dabei entstanden die Aufnahmen im Ruhrpott, Münsterland, Berlin und Hamburg. Letzteres erkennt man am Hafen, DOM und dem Volksparkstadion.

Ich steh’ ja voll auf Zeitraffer, aber dieses Video ist irgendwie noch besser als die anderen. Weiß nicht, warum. Vielleicht weil es so schön auf die Musik geschnitten ist, was auch wieder etwas ist, was ich gerne mag. Es sind aber auch einige Aaaahs und Ooohs dabei, meine Herren. Und wer noch nicht genug hat, kann sich noch ein paar nordamerikanische Städte anschauen.

FASTER THAN THE WORLD bei Vimeo

London Calling


Voll cheezy die Überschrift, ich weiß. Aber man schreit bei einem guten Konzert ja auch, wenn die Band fragt, ob man gut druff ist, weil Klischees eben erwartet und gerne erfüllt werden. Von daher: ja, bin ich! Es geht nach London zum Konzert von Unkle und ja, ich weiß, nicht so tun, als stütze man den Turm, damit er nicht umkippt. Das ist voll 90er. Vom Eiffelturm mach ich trotzdem ein Foto.

 

Turn Me Up Some


Was für eine Woche, wa? Ist es nicht toll, dass heute schon Freitag ist? Und ist es nicht toll, dass es so tolle Musik gibt, die einen Freitag noch toller werden lässt? Noch toller ist es, wenn das Video dazu auch so toll ist. Da ist für jeden etwas dabei: Breaker, Ballerina und der lustige Typ mit der lustigen Frisur. Stanton Warriors sind mal wieder raw as fuck.

Stanton Warriors ‘Turn Me Up Some’ bei Vimeo

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