
Hiermit möchte ich ein neues Projekt von mir vorstellen: getoutofmyinternet! – Ein Blog über Front-end Development, Web Design und alles was irgendwie mit Internet oder Computern zu tun hat. Geek-Zeugs halt. Das alles in einem Design, welches an die Anfänge der 2000er anlehnt. Einer Zeit, wo das Netz noch etwas revolutionäres hatte, trotz seiner beschränkten Ressourcen. Vielleicht auch gerade deswegen.
Über neue Leser freut sich ein Blog natürlich immer. Daher:
www.getoutofmyinternet.com
twitter.com/outofmyinternet

Da ich mich selbstständig mache, gibt es ein neues Portfolio von mir, das auf den Namen elf acht / front-end & web design hört. Man kann mich buchen, wenn das HTML leckt oder das CSS von der Wand kommt. Ich streiche auch gerne euer JavaScript und putze das PHP mit MySQL. Und wenn das Web Design mal wieder nicht druckt, dann ruft mich an. Ich mach euch das.
www.elfacht.com
twitter.com/elfacht

Manchmal muss man schnell sein. Mit der Zeit gehen. Uptodate und so. Oder anders gesagt: manchmal muss man reagieren. Wenn dann so CSU-Nasen wie Ilse Aigner Facebook droht, ihre Mitgliedschaft zu beenden, wenn die sich nicht benehmen, dann kann man schon mal aktiv werden. Denn Drohgebärden wie diese erzeugen höchstens Fremdscham, aber keine Läuterung des größten sozialen Netzwerks der Welt. Zudem man wissen sollte, dass solche Plattformen nicht dazu da sind, dass wir alle happy sind, sondern um Geld zu verdienen. Mit unseren Daten. Big deal, wie der Franzose sagt.
Wie auch immer, Nico Lumma hatte die Idee für seheichmichgezwungen.de und ich habe die Seite dann gebaut und gestern online gestellt. Die Resonanz ist ziemlich groß, sekündlich gibt es neue Einträge. Sinn dieser Seite ist, den in den letzten Tagen oft zitierten Auszug des Drohbriefes von Frau Aigner an Mark Zuckerberg zu zweckentfremden. Dieser lautet im Original:
“Sollte Facebook nicht bereit sein, seine Firmenpolitik zu ändern und die eklatanten Missstände zu beheben, sehe ich mich gezwungen, meine Mitgliedschaft zu beenden.”
Uuuh. Dabei gibt es weitaus kreativere Möglichkeiten, sich auszudrücken. Aber die da in Amerika werden sich schon warm anziehen jetzt, bevor sie ein Mitglied verlieren.
Heute morgen war ich beim Bäcker und habe mir zwei Brötchen gekauft. Im Laden hingen vier Kameras und eine Person notierte, was für Klamotten (Marken, Farbe, Größe) ich trug. Eine andere Person mit Klemmbrett fragte mich schon beim Eintreten, woher ich kam und wohin ich denn noch gehen werde. Meinen Arbeitgeber und meine Wohnadresse musste ich noch angeben. Alles nur zu reinen Marketingzwecken, total anonym natürlich.
Natürlich ist das nicht passiert. Niemand würde einen Bäcker betreten, wenn er so viele Informationen von sich preisgeben müsste. Was ist aber, wenn man eine Website besucht und im Hintergrund Daten gesammelt werden, die mehr über uns verraten, als uns lieb ist? Warum empfinden wir es als normal, Daten über einen Besucher zu sammeln und empfinden auch nichts schlimmes daran, diese auch selbst abzuliefern? Zudem das alles auch noch versteckt abläuft. Das wäre so, als würde beim Bäcker hinter einem Spiegel diverse Kameras laufen und versteckte Mikrofone die Konversationen aufzeichnen.
Damit man sich einmal bewusst wird, was man bei einem stinknormalen Analyse-Tool wie Google Analytics bei einem Seitenaufruf alles für Informationen hinterlässt:
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